Isabell Schweyen

Luthers rechtswidriges Testament

Der Kampf Katharina Luthers um ihr Erbe

„Ich Martinus Lüther Doctor […] bekenne mit dieser meiner eigen Handschrifft, das ich meiner lieben vnd trewen Hausfrawen, Katherin gegeben habe […]“

Als Martin Luther am 18. Februar 1546 stirbt, finden sich in seinem Nachlass dreierlei Testamente.

Während er in seinem ersten Testament die Reformation als sein Lebens­werk in den Vorder­grund stellt, bestimmt er in seinem zweiten, „großen“ Testament – nach dem damaligen Recht unvor­stellbar – seine Frau Katharina von Bora zu seiner Erbin und zum Vormund seiner Kinder. Zudem lässt er seine letzten außer­gewöhn­lichen Verfügungen im Gerichtsbuch der Stadt Wittenberg ab­sichern.

Vorliegend soll dargestellt werden, wie radikal der Reformator aus Eisleben sich nicht nur im Leben, sondern auch im Tod über altherge­brachte Regeln hinwegsetzte:

Wie entstand und entwickelte sich seine Beziehung zur entlaufenen Nonne Katharina von Bora?

Was für ein Leben, was für ein Umfeld war es, aus dem die drei Testamente Martin Luthers hervorgingen?

Wie wurden die fraglichen Schriftstücke verfasst, welche inhaltliche Struktur weisen sie auf und welche Folgen sollten sie für Katharina von Bora und ihre Familie haben?


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1. Auflage 2017
broschierte Ausgabe, 43 Seiten
ISBN 978-3-86977-151-9

9,80 €

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