Winfried Kluth (Hg.)

Infrastrukturgenossenschaften

Die Idee der genossenschaftlichen Kooperation wurde im November 2016 in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Damit wird ein weltweit anzutreffendes Modell der solidarischen Selbsthilfe gewürdigt, das zwar in vielen seiner Anwendungs­formen darauf abzielt, wirtschaftliche Betätigung von Privaten und kleineren und mittleren Unternehmen effizienter zu gestalten, aber darauf nicht beschränkt ist. Auch soziales und bürgerschaftliches Engagement nutzt in den letzten Jahrzehnten zunehmend die Rechtsform der Genossenschaft. In jüngerer Zeit erstreckt sich die Entwicklung dabei auf Infrastruktur­einrichtungen, die einerseits von Kommunen nicht mehr finanziert werden können oder andererseits durch staatliche Angebote noch nicht oder nicht sinnvoll erfasst werden. Der Band erklärt das Konzept der Infrastruktur­genossen­schaft, veranschaulicht es an Beispielen und gibt einen Überblick zu seiner Finanzierung und Förderung.


Leseprobe | PDF

Genossenschafts- und Kooperationsforschung | Band 3
1. Auflage 2017
broschierte Ausgabe, 102 Seiten
ISBN 978-3-86977-166-3

24,80 €

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