Lukas Schulz / Eva Meret Thomas / Jack Zipke
Aktuelle Entwicklungen im Umwelt- und Planungsrecht
Naturschutzrechtliche Eingriffsregelung – Begrenzung des Flächenverbrauchs – Verbandsklagen
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen hat im Zusammenhang mit dem Klimawandel und den darauf bezogenen gesetzgeberischen Maßnahmen eine neue Dringlichkeit erhalten. Die Vielfalt der dabei genutzten Instrumente hat die schon zuvor bestehende Unübersichtlichkeit weiter gesteigert. Der Beitrag von Lukas Schulz unternimmt deshalb den Versuch, die naturschutzrechtlichen Eingriffsregelungen zu systematisieren und damit in ihren Zielsetzungen und Wirkweisen besser verständlich zu machen.
Eine weitere große Herausforderung stellt die Reduktion des Flächenverbrauchs dar. Hier werden seit Jahren die selbstgesetzten Ziele der Bundesregierung verfehlt. Vor diesem Hintergrund untersucht Eva Meret Thomas, ob der Bundesgesetzgeber den Ländern und Kommunen konkrete Grenzen zum Flächenverbrauch verbindlich vorgeben kann.
Die Umsetzung der Einhaltung von umwelt- und planungsrechtlichen Vorgaben wird zunehmen auch durch Verbände mit der Hilfe von Verbandsklagen eingefordert. Die damit verbundenen Herausforderungen und Probleme analysiert Jack Zipke in seinem Beitrag.
Hallesche Schriften zum Öffentlichen Recht | Band 32
1. Auflage 2026
broschiert, 105 Seiten
ISBN 978-3-86977-300-1
24,80 €
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