Romanische Architektur in Spanien
Romanische Architektur in Spanien

Henrik Karge

Romanische Architektur in Spanien

Wandlungsprozesse des nordspanischen Kirchenbaus im europäischen Kontext

Der hier vorliegende, erweiterte und reich bebilderte Fest­vortrag von Henrik Karge geht der spannen­den Frage nach, inwieweit die spanische Romanik, die im Grenz­gebiet der christ­lichen und ara­bischen Kultur der iberischen Halbinsel im 11. und 12. Jahr­hundert entsteht, sich aus regio­nalen bzw. euro­päischen Wurzeln speist. Karge demon­striert ihre Fülle und Vielfalt an der spa­nischen Sakral­archi­tektur und stellt dabei den her­kömm­lichen Romanik­begriff auf den Prüf­stand. Anregend ist, wie er die Wechsel­wirkung mit der roma­nischen Archi­tektur vor allem in Frank­reich beleuchtet und die Bedeu­tung des „Modells“ der Kirche von Santiago de Compostela noch für die hoch­gotische Kathe­drale aufzeigt. Sein Beitrag flankiert die Preis­arbeit von Juan Antonio Olañeta Molina, die ein umfang­reiches Korpus­werk zum bekannten Motiv „Daniel in der Löwen­grube“ darstellt und zugleich dessen bislang unbe­kannte ikono­graphische Vielfalt und Wand­lung für die roma­nische Zeit in Spanien und West­europa aufzeigt.


     

Vorträge im Europäischen Romanik Zentrum | Band 8
1. Auflage 2019
broschiert, 87 Seiten
ISBN 978-3-86977-212-7

19,80 €

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