Europäisiertes Kapitalmarktstrafrecht
Europäisiertes Kapitalmarktstrafrecht

Marcus Bergmann (Hg.)

Europäisiertes Kapitalmarktstrafrecht

Das Kapitalmarktstrafrecht ist ein in besonders starkem Maße europä­isierter Rechts­bereich. Die Verzah­nung zwischen europä­ischem Recht und deutschem Straf­recht ist in diesem Bereich inzwischen so intensiv geworden, dass man es ohne Rück­griff auf das europä­ische Recht nicht mehr sinnvoll betrachten kann. Ein rein nationales Kapital­markt­straf­recht gibt es daher nicht mehr.

Dieses Zusammenspiel wirft zahlreiche Rechts­fragen auf, die in den zehn Bei­trägen dieses Bandes teil­weise aufge­griffen werden. Dies beginnt bei Fragen der europä­ischen Recht­set­zungs­kompe­tenz auf dem Gebiet des Straf­rechts und nach den dabei zu beach­tenden Grund- und Menschen­rechten, erstreckt sich auf das Zusammen­wirken mit allge­meinen dogma­tischen Grund­sätzen des deutschen Straf­rechts und Straf­prozess­rechts und betrifft auch das Verhältnis zu Regeln des (ebenfalls europä­isierten) Kapital­markt­auf­sichts­rechts. Jenseits dessen stellen neue tech­nische Entwick­lungen das Kapital­markt­straf­recht vor Heraus­forde­rungen, etwa die Emission von Krypto­währungen. Aber auch neue Straf­tatbe­stände als Reaktion auf europa­rechtliche Verände­rungen werfen Fragen auf, die der Klärung bedürfen. Dies gilt ebenso für die Schaffung einer Europä­ischen Staats­anwalt­schaft.


Leseprobe | PDF

Strafrechtliche Studien | Band 3
1. Auflage 2020
broschiert, 232 Seiten
ISBN 978-3-86977-214-1

48,00 €

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